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Blick auf Pfaffenweiler

Frau
Susanne Brenner

Telefon: 07664/9700-23
Fax: 07664/9700-33
E-Mail: brenner@pfaffenweiler.de

Sprechstunde im Rathaus

dienstags - freitags:
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
und
dienstags:
17:00 Uhr bis 19:00 Uhr



Integrationsmanager
Herr Faouzi Saidani

Telefon: 07664/9613083
Mobil: 0159/04663471
E-Mail: faouzi.saidani@caritas-bh.de
Web: www.caritas-breisgau-hochschwarzwald.de

Sprechstunde im Rathaus

montags:    10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
mittwochs: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr


Flüchtlinge und Asylbewerber in Pfaffenweiler

In der Gemeinde Pfaffenweiler leben aktuell rund 60 Flüchtlinge in insgesamt 11 Wohnungen oder Häusern. Von diesen 11 Unterkünften sind drei im Eigentum der Gemeinde; die übrigen sind auf dem privaten Wohnungsmarkt angemietet.
 
Seit Beginn der gesetzlichen Zuweisungen durch den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist die Gemeinde engagiert bemüht, die Flüchtlinge dezentral im Ort unterzubringen. Dies um die Integration der Flüchtlinge selber zu erleichtern aber auch um die eigene Bevölkerung nicht mit einem zentralen Standort zu überfordern.
 
Rund 36 % der Flüchtlinge sind allein stehende Schwarzafrikaner aus Gambia, ebenfalls rund 36 % sind Familien aus dem Irak. Die restlichen 28 % der hier lebenden Flüchtlinge sind Familien aus Syrien und aus Somalia.
 
Schon sehr früh hat sich mit bürgerschaftlichem Engagement ein Helferkreis gebildet. Geführt wird dieser Helferkreis von einer Lenkungsgruppe, in der die verschiedensten Fachbereiche koordiniert werden. Fachbereiche sind z. B. das freiwillige Deutsch lernen mit Menschen aus dem Ort oder die Teilnahme am Dorfleben oder aber die Suche nach Arbeitsmöglichkeiten.
 
Der Helferkreis wird unterstützt durch das Rathaus.
 
Seit dem Januar 2018 ist die Gemeinde in einem interkommunalen Gemeindeverbund vernetzt, der über den Caritasverband einen Integrationsmanager beschäftigt. Der Integrationsmanager erarbeitet mit den Flüchtlingen individuelle Integrationspläne und begleitet die Flüchtlinge bei der Umsetzung.

Flucht und Asyl

Eine ausführliche Aufenthalt aus humanitären Gründen in Deutschland zu kommen, informieren wir in der Lebenslage "Zuwanderung".

Asylverfahren

Ausländer, die aus politischen Gründen in Deutschland Zuflucht suchen, können Schutz als politisch Verfolgte beantragen.

Außerdem erhält ein Ausländer in Anlehnung an die Genfer Flüchtlingskonvention in der Regel Schutz in Deutschland, wenn ihm im Herkunftsstaat politische Verfolgung droht. Politische Verfolgung liegt vor bei einer Verfolgung etwa aus Gründen der Rasse, der Religion, der Nationalität, der politischen Überzeugung oder der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe.

Auch kann ein Ausländer in Deutschland Schutz erlangen, wenn ihm in seinem Herkunftsland ernsthafter Schaden droht, wie beispielsweise Folter oder die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe.

Das Asylverfahren ist bundeseinheitlich im Asylgesetz geregelt. Für die Durchführung des Asylverfahrens ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zuständig. Das BAMF entscheidet im Rahmen des Asylverfahrens auch über ein eventuell bestehendes Abschiebungsverbot und bestimmte Abschiebungshindernisse. Jede Entscheidung des Bundesamts kann durch Klage bei einem Verwaltungsgericht überprüft werden.

Mit Stellung des Asylantrags erhält der Asylbewerber bis zum Abschluss seines Verfahrens eine Aufenthaltsgestattung. Wenn der Asylantrag Erfolg hat, erhält der Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis.

Ausreisepflicht

Asylbewerber, deren Antrag abgelehnt wird, müssen Deutschland in der Regel wieder verlassen. Die einzelnen Bundesländer - in Baden-Württemberg das Regierungspräsidium Karlsruhe - setzen die Ausreisepflicht durch, notfalls durch Abschiebung.

Hat das BAMF aber entschieden, dass ein Abschiebungsverbot vorliegt, wird die Abschiebung nicht durchgeführt. Eine Abschiebung ist verboten, wenn im Zielstaat der Abschiebung beispielsweise Folter, Todesstrafe, unmenschliche und erniedrigende Strafe oder Behandlung oder andere erhebliche konkrete Gefahren für Leib, Leben oder Freiheit drohen. In diesen Fällen erteilt die Ausländerbehörde in der Regel eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen.

Die Abschiebung wird auch nicht durchgeführt, wenn ein Abschiebehindernis vorliegt. Das ist beispielsweise bei schwerkranken Ausländern der Fall, die im Herkunftsstaat nicht ausreichend behandelt werden können. Bei solchen Abschiebungshindernissen erteilt die Ausländerbehörde in der Regel eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen oder eine Duldung. Dies hängt unter anderem davon ab, wie lange das Abschiebungshindernis voraussichtlich besteht und ob der Ausländer unverschuldet an der Ausreise gehindert ist.

Ist der Asylbewerber über einen Staat, in dem er vor politischer Verfolgung sicher war nach Deutschland eingereist, ist sein Asylverfahren in Deutschland in der Regel unzulässig beziehungsweise unbegründet. In diesem Falle ordnet das BAMF selbst die Abschiebung in diesen Staat an. Wenn die Einreise über einen Mitgliedstaat der Europäischen Union beziehungsweise der Schweiz, Norwegen, Liechtenstein oder Island erfolgt, findet in der Regel eine Überstellung in dieses Land im Rahmen des Dublin-Verfahrens statt.

In den anderen Fällen, in denen eine Ausreisepflicht besteht, droht das BAMF zunächst die Abschiebung an und setzt eine angemessene Frist zur freiwilligen Ausreise.

Übergeordnete Lebenslage: Aufenthaltszwecke

Gemeinde Pfaffenweiler

  • Bürgermeisteramt Pfaffenweiler
  • Rathausgasse 4
  • 79292 Pfaffenweiler
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